Urban Dictionary- Foreign exchange student:

“Most awesome person you will ever meet. Exchange students willingly decide to get off their butts, leave their home country, and go see the world. For that reason, they should be given a heck of a lot of credit. Usually, a foreign exchange student will have a funny accent and not speak your language very well. This is all the more reason to hang out with them, because everything will suddenly become that much more hilarious. Also, they are generally young people, and have the tendency to be extremely good looking. In conclusion, mad props to all exchange students out there.”

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Zitat eines Austauschschülers

“You’re going to have the best time of your life and you’re gonna break your heart and leave each half in a different country.

You’re going to see your family crying and you’re going to cry, you’re going to be willing to get down that plane and you’re going to want to never take it to go back home.

But most of all you’re going to end up having two families, two best friends, two houses that you will both call home, you’re going to get the best of both worlds.

So this morning when I was asked by a friend if I was happy to be going home in two months, I told her that I’m already home.”

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Bericht für den Bundestag über mein ATJ

Auswirkungen meiner Erfahrungen und Erlebnisse auf mich ganz persönlich. Wie habe ich mich verändert?

Und, wie war’s? Diese Frage habe ich seit meiner Ankunft zurück in Deutschland viel öfter gehört, als das ich es hätte zählen können. Das Schwierige dabei ist: Wie fasst man ein ganzes Jahr in wenigen Worten zusammen? Meine Antwort war meistens ein: Super, ich würde es immer wieder machen, oder, absolut toll und ich kann es jedem nur weiterempfehlen!
In diesem Bericht möchte ich versuchen einen kleinen Eindruck darüber zu vermitteln, wie ein Auslandsjahr ablaufen kann und was in den Köpfen so manch eines Austauschschülers vor sich geht.

Die Ankunft & das Eingewöhnen

Ein tränenreicher Abschied in Deutschland stand am 12.8 auf dem Programm sowie die ersten Schritte auf amerikanischem Boden. Ein aufregender Tag aber definitiv noch nicht der Aufregendste der kommenden 10 Monate, dieser kam erst 2 Tage später. Gemeinsam mit Tobias (PPP’ler aus Leipzig) ging es per Flugzeug nach Providence. Was ich noch nicht ahnte: Diese 2 Stunden sollten die letzten deutschsprachigen für die nächste Zeit werden. Als wir losgingen um unser Gepäck zu holen, dachten wir, dass es ja noch so lange dauert bis wir unsere Familien endlich persönlich kennenlernen. Tja, falsch gedacht. Der Flughafen ist nicht zu vergleichen mit dem in Frankfurt. Man geht von dem Gate direkt in den Abholbereich, wo wir auch schon freudig erwartet wurden. Alle Aufregung war umsonst, da ich von Anfang an sehr herzlich Wilkommen geheißen wurde. Die ersten Tage des Eingewöhnens waren anstrengend. Das ständige Übersetzen macht einen müde, sodass man um 10 tot ins Bett fällt.
Der Spaß kam nie zu kurz wenn auch die Verständigung teilweise nur mit Händen und Füßen geschah.
3 Wochen nach meiner Ankunft fing dann auch die Schule an. Der Ort an dem ich die nächsten Monate den grossteil meiner Zeit verbringen würde (was zu dem Zeitpunkt ja noch niemand ahnen konnte). Schon in der Woche vor Schulbeginn hatte ich die Möglichkeit mit dem Tennis-Team meiner Schule mitzutrainieren. Dazu sollte erwähnt werden, dass ich vorher noch nie in meinem Leben Tennis gespielt habe. Das Team war jedoch so offen, freundlich und hilfsbereit, dass es schnell keine Probleme mehr gab.
Der Erste Schultag lief dank der guten Experiment Vorbereitung sehr gut. Uns wurde auf dem Vorbereitungsseminar schon erklärt wie es ablaufen kann und das man als Austauschschüler auch mal die Initiative ergreifen muss Leute anzusprechen.
Mir persönlich fiel es vorher immer schwer Leute, die ich nicht kenne, anzusprechen doch erstaunlicherweise hatte ich damit überhaupt keine Probleme. An der Tiverton High School mit knapp 600 Schülern, kannte die Hälfte schon vor Schulbeginn meinen Namen, da ich seit Jahren die erste Austauschschülerin war.

Alltag

Nachdem die ersten Wochen in der Schule gut überstanden waren ging es schnell in ein Alltagsgefühl über. Schule von 7.30-14.00 danach 3 Stunden Tennistraining bzw. ein Tennisspiel. Viel blieb vom Abend nach duschen und Hausaufgaben nicht mehr übrig. Jede freie Minute habe ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie beim Fernseh schauen, reden oder Spiele spielen verbracht. An den Wochenenden wurden Ausflüge unternommen oder einfach auch mal ausgeschlafen.

Mein besonderes Augenmerk möchte ich auf die Schule lenken, die mir während des Jahres so viel gegeben hat. In der Tiverton High School habe ich so vieles gelernt wie z.B. das Schule Spaß machen kann, Fächer wie Chor hilfreich sein können und man bei Ausflügen viel lernen kann. Durch die Hilfsbereitschaft meiner Lehrer, Mitschüler und der Schulleitung wurde Schule für mich zum ersten Mal wichtig und ich habe mich mit ihr identifiziert. Ich durfte mich als Teil einer Gemeinschaft fühlen, die durch Sportwettkämpfe, Musik Aufführungen und Bälle noch verstärkt wurde.

Ein weiterer Teil der mich persönlich während der 10 Monate besonders geprägt hat war meine Gastfamilie. Ich konnte mir am Anfang nicht vorstellen wirklich so etwas wie eine 2. Familie zu gewinnen, doch jetzt mit ein wenig Abstand kann ich sagen das ich für den Rest meines Lebens auf der anderen Seite der Welt willkommen bin. Diese Bindung entwickelt sich den ganzen Aufenthalt über und wird von Tag zu Tag stärker. Mit meinen 2 Gastgeschwistern (Emily 15 & Colby 12) habe ich mich sehr gut verstanden und ich wünsche mir sie so bald wie möglich wiederzusehen. Auch zu meinen Gasteltern Carolyn und Randy hatte ich ein sehr enges Verhältnis. Sie waren von Anfang an in allen Situationen für mich da und haben mich in den Dingen die ich mir vorgenommen habe unterstützt. Sie waren bei meinen Tennisspielen, bei meinen Chorauftritten und meinen Cheerleading Wettkämpfen. Sie standen wie alle anderen Eltern am Abschlussball da und haben stolz Fotos gemacht. Es hat mir viel bedeutet ein Teil einer solch liebevollen Familie sein zu dürfen. Sie haben mir unglaublich viel gegeben und ich hoffe durch kochen, backen, putzen und erzählen einen kleinen Teil zurückgegeben zu haben. Durch ihre Erziehung wurde ich noch selbstständiger und zielorientierter. Ich habe außerdem auch verstanden wie wichtig Familie ist und das sie durch nichts zu ersetzen ist.

Abschied

Der Abschied von meiner Gastfamilie, meinen Freunden, den anderen Austauschschülern, meinen Trainerinnen, meinen Lehrern und meinem Local Coordinator fiel mir schwer. Weitaus schwerer als gedacht. Wer konnte schon ahnen, dass ich die Schule vermissen würde? Die letzten 2 Wochen in Rhode Island habe ich viel mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden unternommen. Ich wollte nicht zurück fliegen mit dem Gedanken irgendetwas nicht getan zu haben. Mein letzter Schultag war der schönste und gleichzeitig traurigste. Alle meine Klassen hatten Abschiedsfeiern vorbereitet und an Unterricht war nicht zu denken. Ende der letzten Stunde wurde dann eine Durchsage durch die Lautsprecher gemacht, dass heute mein letzter Schultag war und mich alle sehr vermissen werden. Sie haben sich bei mir für meine Anwesenheit, meine positive Einstellung und die schönen Momente bedankt. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich die Tränen die sich über die vergangenen Wochen angestaut hatten nicht mehr zurückhalten. Meine Klassenkameraden kamen und haben mich in den Arm genommen, meine Lehrer haben sich noch mal persönlich verabschiedet und letztendlich habe ich eine halbe Stunde gebraucht bis ich die Schule verlassen konnte. An diesem Tag wurde mir schmerzlich bewusst, wie sehr ich Teil dieser Gemeinschaft geworden bin und es schwer sein wird nächstes Schuljahr nicht dabei zu sein.
Den Abend habe ich mit meiner Gastfamilie beim Packen verbracht. Die letzte Nacht habe ich zusammen mit meinen Geschwistern in meinem ausgeräumten Zimmer geschlafen. Am nächsten Morgen haben wir uns mit allen getroffen die mit zum Flughafen fahren wollten. 4 Autos haben wir voll gepackt. Diese letzten 2 Stunden bevor es durch die Sicherheitsabsperrung ging waren die schlimmsten meines gesamten Aufenthaltes. Ich wusste bis dahin nicht wie viele Tränen ein Mensch besitzt und wie schmerzlich es ist sich auf einen unbestimmten Zeitraum zu verabschieden.

Unter Tränen hieß es immer wieder: Ich werde zurückkommen. Dies ist kein Abschied nur ein auf Wiedersehen!


Ich versuche jetzt hier in Deutschland einige der positiven Charaktereigenschaften der Amerikaner zu übernehmen. Ich sage den Menschen in meinem Umfeld wenn mir etwas gut an ihnen gefällt wie ihre Frisur, ihre Halskette oder ihr Gürtel. Dies sind Kleinigkeiten die oft übersehen und jemandem doch ein Lächeln auf das Gesicht zaubern können. Ich fange Gespräche mit mir unbekannten Menschen an um sie besser kennenzulernen. Ich versuche immer das Gute an einem Menschen zu sehen und nicht nach dem Äußeren zu urteilen.

Das Jahr in den USA hat mir persönlich sehr viel gebracht. Ich habe eine 2. Familie, einen 2. Freundeskreis und eine 2. Heimat für den Rest meines Lebens gewonnen. Ich bereue die Entscheidung keine Minute und ich beneide jeden Austauschschüler der diese Erfahrung noch vor sich hat.

Dankeschön!

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One year ago…

Exactly one year ago my plane landed it Providence, Rhode Island. I had no clue of what would happen the next 10 months. I found a wonderful second family and the best friends I could’ve wished for.
My school already started last monday and yeah. Lets say it’s not as much fun as going Tiverton High School. I have 3 long days. Monday and wednesday i have school until 3.30 and thursdays i have school until 5.30. Tuesday and friday I have school til 1.05 and i work those afternoons 3-6. As you see I have no time to get bored.
Yesterday two foreign exchange students (from Germany) arrived in Tiverton. I have to admit. I AM FREAKIN JEALOUS. I wish I could be there right now instead of them. Spending my Senior year at THS. Graduate there and start college but instead i have another 2 years until I graduate here in Germany.
I got my photobook done a couple of weeks ago and it came out great. It is full of memories and i spent days putting the pictures in order and thinking back to all those fun times. I am showing it around to everyone who wants to see it and i try to explain them that i really was able to live my dream.

This saturday my Local Coordinator Ronnie and her granddaughter Elektra come to stay with my family for 2 nights. I am looking forward to talking english again with someone who understands my accent and to just hear whats new in RI!

I really love the United States, my friends and family there, THS and just everything that has to do with it.

I miss you and hope to see you all again soon!
Your german – Marlene

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“Wherever you go, there you are”

Two homes
nothing in between
But there you are, somewhere
You thought you’d come back
and you’d know who you are
but instead
you are even more confused

You are empty and aching
and you just don’t know why
No one seems to understand how you feel
no one seems to know what’s in your heart
and you’re there in the crowd
but alone

Not a single day passes by
without something reminding you
of your new, old, loved home
people that cross the street
look like that girl from you English class
you hear a song
and you’ve got the memory of Prom
stuck in your mind

You realize that you’re always defending
the place where you’ve lived
the people you’ve met
but later, when you’re alone again,
you realize that you’ve always defended
the city you live in now, your home,
the people you call here friends
and that somehow, you’d like to be both,
American and German

Old pictures, still not in order,
lying on the carpet in your bedroom
you know that you’ve got to close
that amazing chapter in your life
to be able to look forward
but you just don’t know how

Or maybe, you should just combine
old with new
but what is old, what is new?
You thought being back home
everything would come back to normal
but you forgot, that life is crazy itself
and that you can’t plan everything

You think of all the things you’ve learned
and you realize
that you’ll never stay on one spot
you are like a bird
travelling
So you start talking to yourself
“Wherever you go, there you are!”,
you look out of the window
and smile

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Musical trip to Stuttgart

Hi guys,

finally I have something to write about again :)

Well, I just got back from 2 days full of fun, laughter and excitement.
My friend Maike (who spend a year in the US before i did) and me decided to have a little trip together. Both of us love Musicals and there was one we wanted to see most: Tanz der Vampire (Dance of the vampires). So friday morning we finished packing, said bye to our family and started our trip. The ride is about 3 hours long and we had a lot of fun. Just try to imagine 2 teenagers in a car with the music turned up, singing as loud as they can :)
When we got there we “moved” into our hotel room which was really nice and cute. I absolutely adored it. I’m gonna show you.

After unpacking all our stuff (we had quite a lot for a 1-night stay) we relaxed a little bit in front of the tv. We started getting ready for the evening. It took us (I’m not gonna lie) about 2 hours to leave the hotel cause we needed this and we had to do our nails, staighten our hair……
When we finally made it to the car we found a subway and had that for dinner. People kinda stared at us cause we were “too dressed up” to go to subway in their eyes i guess. I dont know.
After another 20 minute ride we got to the SI-Center where the musical played. We found a parking spot and went into the theater. It was big and beautiful. We were so excited we really couldnt wait.
So this is how we looked waiting for the show to start :)

The musical started at 7.30 and it was about 3 hours long. It was the best show i’ve seen so far and i hope i can see it again one day. It was AMAZING!
Back in the hotel we had a glass of champagne and the went to bed.

This morning we had breakfast in the hotel, then got ready and left for some shopping in the city. Stuttgart city is really pretty and we enjoyed our time there.

After some asian food for lunch we decided that it was about to leave cause we had another 3-hour drive to get home.

It was a wonderful time, I really enjoyed it and Maike and me are already planning our next trip :)

I miss you guys, and for all the germans that read this. Well i don’t miss you cause I’m with you anyways…

Byeeee, Marlene

PS: Happy birthday hostdad :)

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